Sansibar - menschenleerer, weißer Strand, türkises Meer - ein Traum ♥
Hallo zurück,
heute berichte ich euch von meinem Aufenthalt in Sansibar und die Weihnachtsstimmung in Dar Es Salaam, die sich bei mir einfach nicht einstellen mag.Hallo zurück,
Nachdem wir die Fähre betreten hatten, die sogar für afrikanische Verhältnisse ziemlich luxuriös war, erreichten wir nach 1 ½ Stunden Fahrt ein verregnetes Sansibar. Nachdem wir alles im Hotel abgestellt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Stone Town; dort besichtigten wir den „Former Slave Market“ und erfuhren so einiges über die Zeit der Sklaverei und wer wie dagegen ankämpfte. Außerdem konnten wir die Katakomben sehen, in denen Frauen und Kinder und Männer darauf warteten versklavt zu werden, das war wirklich erschreckend zu sehen; es waren ca. 45 Frauen mit Kindern auf kleinstem Raum eingepfercht und die Fenster wurden im Nachhinein sogar noch vergrößert, damit bei Besichtigungen mehr zu erkennen ist.
Nachdem wir den Nachmittag damit verbracht hatten durch die Gassen zu schlendern, ging es abends zum berühmten Food Market, bei dem es allerlei Sea Food gab, das uns aber eher nicht empfohlen wurde zu essen. Stattdessen aßen wir die berühmte Sansibari Pizza, die es sowohl in herzhafter als auch in süßer Variante gab.
Der zweite Tag in Stone Town begann mit einem leckeren Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hotels, von wo aus wir Blick auf das Meer, den Hafen und die alten Häuser Stone Towns hatten. Heute stand eine Spice Tour auf dem Programm, um zu erfahren wie die ganzen Gewürze, die wir so im Supermarkt kaufen in natura aussehen, wie sie riechen, schmecken und was für eine Arbeit dahinter steckt, an manche davon zu gelangen. auf Sansibar gibt es Pfeffer, Muskatnuss, Kardamom, Zimt, Vanille, Karambolen, Mangostanen, Jack-Fruits, „Red Lipstick“, Lemongrass und Nelken, was das berühmteste und wichtigste Gewürz Sansibars ist und natürlich noch viele mehr. Es war soo spannend, die ganzen Gerüche, wie die ganze Pflanze aussieht und was man in meiner Fantasie schon alles damit backen könnte, hat mich echt umgehauen.
Am dritten Tag fuhren wir in den Jozani Forest, um uns alles Wissenswerte über die beheimateten Bäume anzuhören und vor allem ganz viele Affen aus weniger als 1 Meter Entfernung betrachten zu können.
Am nächsten Tag war der Vormittag für den Strand, den Pool und zum Relaxen reserviert. Nachmittags gingen die anderen dann schnorcheln, aber das weite Meer und ich werden wohl einfach keine Freunde mehr; dann doch lieber eine Quad-Safari bzw. alles mit festem Boden unter meinen Füßen ;)
Naja von dem Tag hatte ich dann trotzdem was, wenn auch nur einen heftigen Sonnenbrand, aber besser als nichts.

Am nächsten Morgen wurden wir schon nach ein paar Runden durch den Pool abgeholt, um nach Kizimkazi zu fahren. Hier hat mir die Umgebung, das Meer, die Bungalows einfach alles am Besten. In m kleinen Lodge waren überall Liegen, Hängematten, gemütliche Sitzgruppen direkt zum Meer ausgerichtet und wir bleiben nur einen Tag; seehr traurig.
Nach dem Essen bewunderten wir den unglaublich schönen Sonnenuntergang am Strand. Abends wurde ein Lagerfeuer gemacht und Trommeln dazu gestellt und wir bekamen afrikanische Trommelmusik zur Untermalung unseres Abends. Außerdem dachte ich bisher immer habe ich den schönsten Sternenhimmel im Jahr in Zaberfeld im Zeltlager, aber gegen den auf Sansibar kommt der dort echt nicht an. Ich konnte den ganzen Abend da sitzen und in den Himmel sehen, als dann auch noch Sternschnuppen auftauchten, war alles perfekt, außer dass in solchen Momenten auch das Heimweh bzw. das Vermissen größer wird.
Um 5.45 Uhr am nächsten Morgen klingelte unser Wecker, weil wir heute auf Delfin-Tour gingen. Wenn man wollte, darf man natürlich auch mit ihnen schwimmen. Für mich war das aber erstens zu früh, zweitens zu kalt und drittens leben sie nun einmal im Meer;)
Man kann es sich ähnlich vorstellen wie bei dem Whale Shark auf Mafia: Anfangs nur wenige Boote, je weiter der Tag voranschreitet, umso mehr Boote fahren befüllt mit Touristen hinaus. Lange Zeit haben wir nichts sehen können, aber dann entdeckte ich einen kleinen Schwarm, auf den man dann mit einem Affenzahn zurast, um kurz davor wieder abzubremsen. Die Delfine werden eingekreist und alle Touris dürfen ins Wasser springen und sich die Delfine anschauen und natürlich ein Stück mit ihnen schwimmen, bis diese dann weiter schwimmen. Dann geht es zurück ins Boot und das ganze Spiel geht wieder von vorne los. Den Tag verbrachten wir noch ganz entspannt in Hängematten und Sonnenliegen.
Dann ging unsere Fahrt weiter zurück nach Stone Town. Nachdem wir nochmals gut gegessen hatten und unsere Tickets für die Nachtfähre gelöst haben, machten wir nochmals einen Bummel durch die Altstadt Zanzibars und deckten uns noch einmal mit Souvenirs und vor allem natürlich Gewürzen ein.
Bis bald!! Liebste Grüße Christina



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen